Risiken des Eingriffs

Risiken des Eingriffs und Einwilligung zur Operation


Was der Patient wissen und unterschreiben muss, bevor er operiert wird.

Wichtig ist, dass der Patient die Naturgesetze genau zur Kenntnis nimmt und besser versteht, welche Gefahren mit jedem Eingriff verbunden sind.

Haut und Narbe
Die Haut, speziell an der Hand, ist sehr empfindlich. Lästige Missempfindungen, Kälteüberempfindlichkeit und/oder Spannungsgefühle können nach jeder Handoperation auftreten.

Sehne und Beweglichkeit
Vernarbungen um die Sehnen sind nicht selten. Dadurch kann die Beweglichkeit vermindert werden. Dies ist besonders häufig nach Eingriffen bei Dupuytren’scher Erkrankung, bei Gelenk- oder Knochenproblemen der Fall und erfordert nicht selten eine spezifische Handtherapie, die Monate dauern kann.

Knochen und Pseudarthrose
Wenn nach einer Knochenoperation (Osteotomie oder Osteosynthese) der Heilungserfolg unbefriedigend ist, wird oft eine zweite Operation notwendig. Dies kann nicht nur mit Schmerzen sondern auch mit einer längeren Arbeitsunfähigkeit verbunden sein.

Gelenk und Versteifung
Jede Gelenkoperation führt zur Vernarbung im Gelenk. Dadurch können lange Schmerzen zurückbleiben oder sogar kann eine Herabminderung der Beweglichkeit entstehen.

Nerven
Jede Operation an den Nerven kann einen permanenten Reiz auslösen, da damit deren Hülle und Gleitfähigkeit verändert werden.

Infektionen
Diese sind selten an der Hand, gehören jedoch zu den allgemeinen Risiken einer Operation. Eine preoperative Operationsplanung muss manchmal intraoperativ wegen unerwarteten anatomischen Gegebenheiten angepasst werden.

Nachkontrollen
Nach der Operation werden die Kontrollen bis zur gesicherten Heilung und Funktionalität durch den Operateur ausgeführt.

PDF Download Risiken und Einwilligung

Texte en français: Risques liées à l'opération et consentement